Rückblick  –  Freitag, 17.09. + Samstag, 18.09.2004



Referentin bot packenden Vortrag zum Thema Angst

Klare Verhaltensweisen beschrieben – Im Nastätter Bürgerhaus gab es das „Frühstücks-Treffen für Frauen“ dieses Mal abends


NASTÄTTEN. Dass ein „Frühstücks-Treffen für Frauen“ auch am Abend attraktiv sein kann, zeigte sich schon am vollbesetzten Bürgerhaus beim ersten Versuch, auch den am Samstagmorgen verhinderten Frauen ein volles Programm zu bieten. Claudia Sommer, die bereits das erste Nastätter Frühstückstreffen vor drei Jahren moderiert hatte, stimmte ein mit einem hübschen Gleichnis von ängstlichen kleinen Fischen, die sich zu helfen wussten.

Natürlich begann man wie immer mit einem gemeinsamen Imbiss. Auf der wunderschön dekorierten Bühne erfreute Ulla Jones mit bezaubernden Songs, am Flügel begleitet von Gereon Groß. Claudia Sommer stellte kurz die Zielsetzung von „FFF“ vor, ehe Birgit Preis-Duclervil von einer wichtigen Lebenserfahrung berichtete: Seit sie sich mit all ihren Nöten und Sorgen vertrauensvoll an Gott wendet, fühlt sie sich nicht mehr allein.

Als Einstieg in das Thema des Frühstücks-Treffens „Umgang mit der Angst“ diente ein kleines „Anspiel“: Vier Frauen mit verschiedenen Ängsten trafen sich in einem Wartezimmer und warfen die Frage auf, wie sie damit fertig werden können.

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Ulla Jones bot die musikalische Untermalung beim Frühstücks-Treffen im Nastätter Bürgerhaus

„Wer keine Angst hat, der kann nicht recht gescheit sein“ – Referentin Heidi Krause-Frische begründete diesen provozierenden Satz mit der Erkenntnis: „Leben und Angst gehören zusammen.“ Weil Angst als Schwäche gilt, sind viele Menschen Weltmeister im Verstecken. Oft zwingen erst Katastrophen dazu, genau hinzusehen – wobei die Bibel durchaus Mut zu machen vermag. Angst kann lähmen und Kraft rauben, aber auch als Warnsystem wirken und sogar eine enorme Triebkraft sein. Für alles wusste die Referentin gute Beispiele.

Nach einem Tischgespräch über die Gesichter der Angst beschrieb Heidi Krause-Frische die Angst um geliebte Menschen und empfahl – neben dem Gebet in Form der Fürbitte – Gefahren offen beim Namen zu nennen und klare Verhaltensanweisungen zu geben. Bei der Angst vor der Zukunft in einer immer chaotischer werdenden Welt gelte es zu erkennen, dass nicht das schreckliche Ereignis vom 11. September 2001 die Welt verändern kann, sondern nur der Kreuzestod Christi.

Herzlicher Applaus dankte für das packende Referat. Dann empfahl Regina Brückner Bücher zum Thema, und Claudia Sommer schloss mit dem Hinweis auf einen „Gesprächstreff“ zur Nachbereitung des Themas am morgigen Dienstag, 21. September 2004, um 20:00 Uhr im Nastätter Restaurant „Akropolis“.

Voll besetzt war das Bürgerhaus auch wieder am nächsten Morgen beim üblichen „Frühstücks-Treffen“ zum gleichen Thema, doch mit geändertem Rahmenprogramm.

(Text: Winfried Ott, Foto: Norbert Schmiedel / Rhein-Lahn-Zeitung vom 20.09.2004)

Verstanden


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